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Belize: Caye Caulker & San Ignasio

 Nach Mexico ging es nach Belize. So gingen wir mit einem Bus, mit einem Boot und noch mal mit einem Boot für insgesamt 11 Stunden auf die Reise. Bevor wir jedoch das Boot besteigen sollten, dass uns über die Grenze nach Belize überführen sollte, haben uns zahlreiche bewaffnete Beamte detailliert kontrolliert, während die Schnüffelhunde sich mit unserem Gepäck und jede einzelne Handtasche gemacht haben.  Unser  Ziel war das Backpacker-Paradies Caye Caulker. Eine winzige, längliche Insel mit gerade Mal 1300 Einwohnern, auf der man von der Mitte aus gesehen, beide Ufer sehen kann.  Genauer genommen besteht die Insel aus zwei Inseln, denn die Insel wurde durch den Hurrikan Hattie in der Mitte geteilt, wo sich heute der sog. Spit befindet, der Durchgang für Boote bietet.  Belize gehört zu den Mittelamerikanischen Ländern die weniger lateinamerikanischer sondern vielmehr kreolischer Kultur sind. Dies spiegelt Caye Caulker voll mit alle den Menschen mit Rasterzöpfen, der Ragae-Musik und all den entspannten Leuten auf den Straßen voll wider.  Schon bei der Ankunft sind wir von allen auf der Straße begrüßt worden. Nur die Mücken sind eine echte Plage. Bereits nach dem ersten Tag sah ich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen wie ein Streuselkuchen aus.  In Caulker haben wir einen Schnorchel-Ausflug gemacht.  Zwar hat es früh am Morgen gewittert und wie aus Eimern gegossen, dennoch sollte es einer der besten Trips für mich bislang werden.  Mit einem Segelboot und zwei gut gelaunten Einheimischen ging es auf Wasser. Ich war ein wenig ängstlich, als es hieß wir könnten dann unseren ersten Schnorchel-Gang machen und es noch immer geblitzt, gedonnert und recht windig war. Davon ganz unbeeindruckt sprangen unsere Guids  samt Schnorchel, Brille und Flossen jedoch ins Wasser und ich zählte mich zu den Mitläufern, die dem vertrauensvoll folgten. Unterhalb des Wasserspiegels erwartete sich der Gegensatz zu dem, was sich oben abspielte. Eine entspannte Stimmung, und trotz schlechtem Wetter ein wunderschöner Anblick. Viele bunte, gestreifte, gepunktete, große, kleine, hübsche und hässliche Fische, Riesenschildkröten, Rochen und sogar Haie. Letzteres haben wir dank der Hilfe unserer Guids sogar anfassen können. (Die packen sich die Dinger nämlich einfach so unterm Arm und lassen alle mal streicheln).Insgesamt haben wir drei Riffs angesteuert und der Eine war schöner als der Andere. Zum Schluss haben wir es uns auf dem Weg zurück ans Land mit Schrimps, Nachos, Cocktails und entspannter Karibik-Musik gut gehen lassen. Am Boot wurden die Segel aufgeschlagen und  wir sind langsam (ca. 2 h) zurückgefahren. Ah, das war vielleicht schön und eines der Highlights bisher. Die Bilder werde ich so schnell nicht vergessen. Ich habe zwar gehört, das Belize als Paradies für Schnorcheler und Taucher gilt, doch jetzt weiß ich es auchJ.  In Caulker habe ich auch das beste Essen bislang gehabt. Hier wird nämlich Hummer an jeder Ecke angeboten und es ist ein Traum. Einen ganzen Hummer incl. Menü gibt es hier schon für 10 Euro und es ist soooooo lecccccckkkkker. Hmm.. Klar, was es bei jeder Bestellung gab: Lobster und danach ein Belikin-Bier in der Reggae-Bar J

Von meiner geliebten Insel ging es dann nach San Ignasio wo uns ein Hotel im Wald mit Öko-Toiletten und Duschen erwartete. Ich war ein wenig besorgt, als ich die kleinen Hütten/Zimmer erblickt habe, die für zwei Tage das Heim für mich und meine Zimmergenossin sein sollte. Denn wie sollte hier noch mein Rucksack hineinpassen? Die zwei Einzelbetten wurden lediglich durch einen kleinen Gang getrennt. Zunächst würden wir in unserem Zimmer von zwei Eidechsen begrüßt die quasi auf meinem Bett saßen. Gott sei Dank hatte ich ja mein Moskitonetz dabei was mich von diesen Mitbewohnern beschützen sollte. In aufrechter Stellung hat dann schließlich auch mein Rucksack  einen Platz auf dem Bett gefunden. An die Öko-Toilette habe ich mich schnell gewöhnt und auch daran, immer eine Taschenlampe dabei zu haben, damit ich am Abend den Weg wieder in mein Schlafgemach widerfinden sollte.  In Ignasio habe ich beschlossen , mal faul zu sein, habe mein altes Buch gegen ein gebrauchtes (für mich neues) Buch aus dem Tauschregal entschieden und habe mir dann noch eine Hängematte von der Straßenverkäuferin – von der Straße einen halben Km weiter entfernt- gegönnt.  Mit Hilfe eines kleinen Mädchens habe ich das Ding an zwei Bäume gespannt und  war glücklich dort entspannt liegen zu können. Dabei musste ich mich an die Sommer bei meiner Babcu in der Hängematte zwischen den Apfelbäumen erinnern … J

PS: Ganz so faul war ich dann doch nicht, bin am Morgen schließlich bei brütender Hitze laufen gewesenJ

21.7.11 06:00
 


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