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San Cristobal, Palenque

Oh, in meinem letzten Beitrag hatte ich doch glatt vergessen zu erwähnen, dass ich in Oaxaca auch auf einem traditionellen Markt war. Hier gab es so zahlreiche Köstlichkeiten zu und anderes undefinierbares Zeug zu kaufen und oder nur zu probieren. U.a. auch fritierte Heuschrecken, die mit Lemon-Juice verfeinert werden..Neben den Würmern ist dies dort ein Standard-Snack. An die Würmer habe ich mich war nicht herangetraut, dafür habe ich jedoch nach einer kurzen Zeit der Überwindung die fritierten Grashüpfer gegessen...War garnicht mal so schlecht und hatte mit Sicherheit weiniger Kalorien als unsere Low-Fat-Chips:-)

Auf viele Dinge in Mexiko war ich mental und praktisch vorbereitet. Unser Tourguid hatte uns z.B. gewarnt, dass es in den Bussen und insbesondere den Nachtbussen sehr kalt werden würde. Somit habe ich mich auf die lange Fahrt auch gut vorbereitet. Trotz Außentemperaturen von bis zu 35 Grad war ich mit einer langen Hose, meinem Hut, einem Fleecepulli und meinem Schlafsack auf die Nacht prepariert. Ebenso hatte unser Guid uns darauf vorbereitet, dass die Fahrt durch die mexikanische Wüste sehr, sehr kurvig und und immer wieder auf und ab gehen würde. Gut, das sollte für mich ja kein Problem werden, denn bislang wurde ich auf Reisen mit dem Bus oder Boot nie krank und musste auch keine Reisetabletten zuvor einwerfen. Doch habe ich mir bislang auf Reisen auch noch nie den Magen verdorben. Tage zuvor habe ich wohl irgendetwas gegessen oder getrunken, was mir nicht gut getan hatet. Natürlich habe ich alle Vorsichtsmaßnahmen befolgt: kein Leitungswaser trinken, keine Eiswürfel, kein ungewaschenes Obst essen und nix vom Strassenverkäufter kaufen...Trotzdem hat es mich erwischt und das zu dem denkbar ungünstigsten Zeitpunkt den ich mir nur vorstellen kann. Schon immer habe ich Toiletten in Bussen oder Flugzeugen gemieden und jetzt durfte ich sogar die halbe Busfahrt darin verbringen. Erschwerend kam hinzu dass es wirklich 4 Stunden lang auf einem Berg nur auf und ab und von links nach rechts ging und sogar ein aufrechtes Sitzen im Bus kaum nur möglich war. Ach ja und während es im gesamten Bus tierisch kalt war, war die Toilette der einzige Ort im Bus ohne Klimaanlage....und das bei einer Fahrt durch die Wüste... Zeitweise war ich mir nicht sicher, ob oder wie ich diese Nacht überleben sollte... trotz meiner sehr gut ausgestatteten Reiseapotheke hat mir davon nix geholfen...am Ende war es eine Wunderpille vom Busfahrer die es allmählich erträglicher gemacht hat. Und ich war am Ende nur froh und glücklich einfach nur in San Cristobal angekommen zu sein und den ganzen Tag im Bett verbringen zu können. Schon am nächsten Tag war ich wieder für kulinarische Experimente bereit dann es ging mir schon wieder viel besser..:-)

San Christobal ist eine schöne Stadt und gehört zu den meist fotografierten Städten in Mexiko. Nachdem ich am Tag zuvor es verpasst habe, mir das Leben der Mayas in ihrem Dorf anzuschauen und sie zu besuchen, habe ich mir dann nur noch die Stadt angschaut. Hier habe ich mir angesehen, wie Papier in einer kleinen Fabrik in einem Hinterhof auf eine traditionelle Art und Weise hergestellt wird. Ich habe einen leckere Kaffee in einem Kaffee-Museum getrunken und einfach nur den mexikanischen Flair der Stadt mit ihren bunten Häusern und der vielen traditionell gekleideten Einheimischen auf mich wirken lassen. Abends war ich dann noch mit drei Mädels aus der Gruppe in einem Salsa-Schuppen wo wir dann das Tranzbein geschwungen haben...

Auf das nächste Ziel habe ich mich sehr gefreut. Es sollte ab in den mexikanischen Dschungel gehen.  Auf dem Weg von San Cristobal nach Palenque haben wir dann auch noch einen Zwischenstopp an wunderschönen Wasserfällen gemacht und sind dort schwimmen gegangen. In Palenque haben wir auch direkt im Dschungel übernachtet. Die Bungalows waren recht einfach und somit hatten wir einige tierische Zimmergenossen. Ich war sehr glücklich, mein Moskitonetz dabei zu haben. Ich war im Dschungel sogar Joggen, allerdings hat es Stunden gedauert, bis mein Kopf wieder eine normale Farbe hatte, dann schließlich waren es hier schwül-warme 40 Grad. Abends haben wir dann gemeinsam im Restaurant unter all den Bäumen gessessen und haben dem Tropenschauer gelauscht. Die Band, die währenddessen indige Dschungelmusik gespiel hat, wurde glatt vom Regen überstimmt. Solch einen heftigen Platzregen habe ich schon lange zuvor nicht mehr erlebt.  Dabei haben sich auch alle möglichen Tierchen zu uns gesellt. Salamander, Frösche, Krabben etc. Das war einfach nur toll, trotz Regen am Abend. Am zweiten Tag habe ich eine geführte Wanderung durch den Dschungel gemacht und Pflanzen und Tierwelt angeschaut. Nun weiß ich auch, wei eine Kakao-Bohne am Baum in ihrem Ursprung aussieht...Ebenso habe ich mir beeindruckende Ruininen der Pyramieden der Maya-Völker angesehen...Die Mayas waren schon ein sehr intelligentes Volk. Wahnsinn was sie zu damaligen Zeiten geschaffen haben...Schweren Herzen musste ich mich dann von der lieb gewonnenen Unterkunft im Dschungel samt Mitbewohner verabschieden.

6.7.11 18:18
 


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