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Mexiko: Mexico City, Puebla, Oaxaca

Nach 6 Wochen USA, ca. 7.000 gefahrenen Kilometern, 12 durchquerten Bundesstaaten und 3 überschrittenenen Zeitzonen musste ich "goodbye" zu all den Burgern und Fries, sowie den"drive-throw" -Geldautomaten und -Apotheken sowie zum verhassten Weißbrot sagen. Am Samstag, dem 18.06. ging es um 5 Uhr früh morgens ab zum Flughafen mit dem Ziel Mexico City. Bereits im Flieger kam ich mir als ziemlicher Exot vor. Klar, schließlich fliegen die meisten Ami-Touris auch drekt in die Touri-Zone, nach Cancun und nicht in die Hauptstadt. Neben mir saß ein sehr nettes, älteres Pärchen (um die 80 Jahre alt) die wie (in meinen Augen) typische Mexikaner aussahen. Sie, im dunklen mit Spitze versehenem Kleid und er im schicken Anzug und Gehstock ausgestattet, haben leider nur Spanisch gesprochen. Somit hat sich die Kommunikation zwischen uns nur auf ein nettes Grinsen beschränkt. Sie hielten wie ein frisch verliebtes Paar den ganzen Flug über Händchen und haben ihre Orangen brav mit mir geteilt:-). Meine weniger gesunden Ami-Cookies haben sie hingegen dankend abgelehnt :-(...Mit dem Taxi ging es dann auf zum Hotel. Auf dem Weg dorthin wirkte Mexico City auf mich laut, voller Menschen und mit vielen Autos ohne Verkehrsregeln. Gespannt auf die Reisegruppe, bin ich im Hotel angekommen und habe auch gleich meine Zimmergenossin kennengelnert. Sandra aus Wien. Gemeinsam haben wir dann einen Spatziergang in den anliegenden Park gemacht bevor es dann zum Gruppentreffen mit dem Guid und den anderen Mitreisenden gehen sollte. Es hat sich hersausgestellt, dass wir eine nette Gruppe bestehend aus Leuten aus Kanada, Australien, England, Irland, Schweden, Österreich und Tunesien waren. Ach ja, und unser Reiseführer war Ami. Den zweiten Tag in Mexico City habe ich damit verbracht, mir ein Museum und die Stadt anzuschauen. Gefühlt bin ich stundenlang mit einem Touribus durch die Stadt gefahren und habe mir über ein Headseat Wissenswertes über Mexico City angehört...Anschließend habe ich mir das Frida Kharlo Museum angesehen. In ihrem Haus habe ich mich wohl gefühlt und habe gedacht, dass sie ein bunt-erfülltes Leben gehabt haben muss. Im Gartencafé bin ich dann für eine Stunde in der Sonne hängen geblieben und habe mir einen Kaffee und Kuchen gegönnt. Dabei musste ich daran denken, dass an jenem Tag Sonntag war und mir die Kaffekräntzen bei Mutti am Sonntag ab und zu schon fehlen. Nach zwei Tagen ging es dann mit dem Bus nach Puebla. Puebla ist eine wirklich schöne und authenische alte Stadt. Hier hat man kaum einen Touri vorgefunden. In Puebla wollten wir uns auch einen Vulkan anschauen, leider hat das Wetter jedoch nicht mitgespielt denn es hat geregnet und war bewölkt. So hat sich das Sightseeing eher auf die zahlriechen Kirchen im Ort beschränkt. Dies sollten nicht die einzigen Kirchen in Mexiko werden, die ich besichtigen sollte. Dazu muss ich echt sagen, dass sie alle wirklich wunderschön und beeindruckend sind. Am Abend sind wir dann noch zum legänderen, mexikanischen Wrestling gegangen. So mein Fall war das allerdings nicht und so habe ich schon vorzeitig einen Abflug gemacht während der Rest der Gruppe noch bis zum Schluß geblieben ist...Naja, zumindest habe ich es mal gesehen:-) Am nächsten Tag ging es dann nach Oaxaca. Hier habe ich mir die mystischen Ruinen von Monte Alban angeschaut, eine Weberei besichtigt, ein Mammuth Baum fotografiert und eine Mezcal-Fabrik angesehen. (Meszcal ist eine besondere Art von Tequilla die geräuchert wird und nur da hergestellt wird. In In den flaschen findet man auch eingelegt Würmer. Diese Spezialität habe ich allerdings bei der späteren Verkostung weggelassen). Unser nächstes Ziel war San Cristobal welches wir mit einer 8-stündigen Nachtbusfahrt erreichen sollten. Diese Busfahrt sollte mir noch eine Menge Freude bereiten:-)
6.7.11 01:59


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LA; Hermosa Beach, Hollywood, Venice Beach...

Unser erster Stopp in LA war am Hermosa Beach, bekannt für die Surf-Kultur in Kalifornien. Hier habe ich auch den wirklich schönen Stand genossen. An einem Tag habe ich mir ein Rad aus dem Hostel gemietet (so ein rosanes Kathy-Perry-Kalifornia-Girl-Ding) und bin 16 km am Stand entlang von Hermosa über Venice nach Santa Monica gefahren. Das war einfach nur geil. In Venice habe ich auch auf einem Floh-/Hippie-Markt halt gemacht. Dort hat es mir so richtig gefallen. Hier haben Künstler aller Art ihre Werke angeboten. U.a. ist mir ein T-Shirt isn Auge gefallen, bei dem ich das Motiv so toll fand. Der Typ der das Design gestaltet hat hat mir dann auch erst erklärt dass da u.a. die Weltkarte abgebildet ist. Na dann musste ich mir doch gleich eines in 2-facher Ausführung kaufen (trotz Rucksackprobem), schließlich konnte ich mich nich nur für eine Farbe entscheiden:-). Am Hermosa Beach habe ich auch wider meine Laufschuhe genutzt und bin entlang des Wasser laufen gegangen. Gut, habe mich anfänglich etwas unwohl gefühlt zwischen allden Muskeln und und langen durchtrainierten Beinen, doch irgendwie war es mir dann auch egal und einfach nur superviel Spaß gemacht dabei noch den geilen Sonnenuntergang zu beobachten. Am Hermosa Beach war ich auch viel mit drei Neuseeländern unterwegs die einfach nur sehr viel Spaß in ihrem Leben haben und sehr lustig waren. 

Von Hermosa ging es dann nach Hollywood. Von vielen Leuten haben wir zuvor gehört das LA als Stadt nicht wirklich toll ist. Diese kann ich auch nur bestätigen. Es war gut, mal Hollywood, den Walk of Fame, Kodak-Theater, Beverly Hills etc. mal gesehen zu haben aber das war es auch...

Umso schöner fand ich es dann, dass ich meine letzten zwei Tage am Venice Beach verbringen konnte. Das waren so richtig schöne Tage an denen ich habe es mir gut gehen lassen. Ich bin an der Marina laufen gewesen, war am Strand und auf dem tollen Hippie-Markt. Am letzten Tag habe ich meinen Rucksack gepackt und war froh, dass er die 20kg nicht überschritten hat. Denn schließlich sollte es am darauffolgendem Tag, früh morgens schon nach Mexico City gehen....:-)

20.6.11 04:10


Monterey & San Luis Obispo

U.a. über eine der schönsten Strassen der USA, dem Highway No. 1 haben wir uns entlang der Küste abwerts in Richtung LA gemacht. Selbst die Fahrt über die Route 66 war nicht so schön. Hier fährt man direkt an der Küste entlang und hat den geilen Blick auf das Meer und die Küste (gut, ich hatte es nur bedingt genießen können, denn ich war an diesem Tag der Fahrer:-)). Die daruffolgenden Tage habe ich das Meer genossen. In Monterey, einem kleinem Fischerort (indem nicht allzuviel los war) habe ich mir Robben und Otter angeschaut und habe einen Standspatziergang gemacht. Während man in San Luis Obispo schon eher wetterbedingt am Meer liegen konnte. Hier habe ich mir dann auch die Nase ordentlich verbrannt, sodass ich seither immer in der Sonne mit einem Hut unterwegs bin. San Lusi Obispo war ein sehr schöner Ort, eine kleine Studentenstadt in der man abends auch mal ein Bierchen trinken gehen konnte. In San Luis Obisp habe ich mir dann auch Laufsuhe gekauft um das "leichte Essen" des USA Trips wieder etwas abzutrainieren und mich besser zu fühlen. Und nein, es waren nciht die Kalifornier die mich dazu inspiriert haben. Es ist schon krass, wie der Körperkult dort gelebt wird. Umso mehr wir in Richtung LA gefahren sind, desto mehr sind mir gebleachte Zähne, aufgespritzte Lippen und gleich aussehende Stupsnäschen ins Auge gefallen. Naja, schön ist meiner Meinung nach etwas Anderes....

 

 

20.6.11 03:51


San Francisco

Im 3er-Pack haben wir uns dann nach San Francisco gemacht. Auf diese Stadt habe ich mich sehr gefreut. Dort angekommen, haben uns Sonnenschein und royal-blaues Wasser begrüßt. Die Stadt war so richtig schön und ich habe mich am Hafen auch richtig heimisch gefühlt. Am 2.ten Tag haben wir uns Räder gemietet und sind durch die Stadt über die Golden Gate Bridge gefahren. Auf dem anderen Ende sind wir nach Sausalito gefahren. Ein wirklich schöner Ort, der mich ein wenig an das Treppenviertel in Blankenese erinnert hat. Anschließend sind wir wieder mit der Fähre mit einem schönen Blick auf die goldene Stadt nach San Francisco gefahren. Ich muss schon sagen, die leicht hügeligen Staßen haben meiner Kondition zu schaffen gemacht. Die Anstrengung hat sich jedoch gelohnt:-) In diese Stadt würde ich mich glatt verlieben, wäre das Wetter leider nicht so regnerisch. In San Francisco haben wir und dann auch noch Alcatraz und die Lombard Street angeschaut (bekannt aus zahlreichen Filmen). Natürlich haben wir auch hier und da mal gefeiert. Dabei haben wir Gesellschaft von Leuten aus Korea und Belgien aus dem Hostel gehabt. In San Francisco habe ich mich ab und auch mit Aylin getroffen, die ich in Vegas kennengelernt hat. Aylin ist Türkin und lebt in London, dabei hat sie die Kündigung ihres Arbeitgebers zum Anlass genommen, ein wenig auf Reisen zu gehen. So trifft man halt hier und da kurzzeitige Wegbegleiter. Einen längeren Wegbegleiter haben wir dann auch in San Franciso verabschiedet. Der Engländer James hat sich nach 9 Monaten auf Reisen erst nach NY nund dann in auf den Weg in die Heimat gemacht. Und so haben wir San Francisco im 2er-Pack verlassen...:-) San Francisco war so, wie ich es mir vorgestellt habe, lediglich die alten Hippies habe ich vergeblich gesucht. Dafür hat es an jeder Ecke nach ihnen gerochen;-)

13.6.11 06:16


Death Valley, Mammoth Lakes, Yosemite

Nach nur zwei Stunden Schlaf haben wir uns von Vegas auf den Weg in den letzten Bundesstaat unserer USA Reise gemacht. Kalifornien war unser nächstes Ziel. Auf dem Weg dorthin sind wir auch durch das Death Valley, durch das Tal des Todes gefahren. Eigentlich ist das Gebiet dafür bekannt, dass es dort sehr sehr heiß ist. Doch mussten wir an dem Tag eher frieren. Die Temperatur lag deutlich unter dem tiefsten Durchschnitt, dennoch war die Landschaft einfach nur beeindruckend und geil. U.a. haben wir auch halt in einem Felsgebiet gemacht wo mir dann zunächst meine Brille kaputt gegangen ist als sie auf den Steinboden gefallen war:-( Nunja, jetzt muss das Autofahren auch ohne Sehhilfe klappen und ein Teil meiner Brille bleibt für Ewig im Death Valley...Nach weiteren Stunden Fahrt sind wir dann an unserem Zwischenziel im Mammoth Lakes angekommen. Dort angekommen, haben uns Minusgrade und Schnee begrüßt. Ein krasser Kontrast zu Vegas:-) Wir, die mit Flip-Flopps und kurzen Klamotten gekleidet waren, haben zwar damit gerechnet, dass es kälter werden würde, jedoch nicht, dass es sooooooo kalt sein würde. Hier sind uns Leute begegnet, die noch in Ski-Klamotten umherliefen während wir noch von der Vegas Sonne verwöhnt, gefrohren haben. Da wir uns im Bären-Gebiet aufhielten, mussten wir zunächst unser Auto komplett ausräumen damit uns die Bären nicht zuvorkommen:-)

Am nächsten Tag haben wir uns dann auf den Weg nach Yosemite gemacht. Dort erwartete uns der Nationalpark mit einer richtig geilen Landschaft. Das Hostel lag im Wald und bestand aus zahlreichen Bungalows. In Yosemite haben wir uns an einem Tag die wunderschönen Wasserfälle angeschaut. Hierzu sind wir etwa 4 h auf ein  Berg gewandert (Gut,ich habe etwas länger als meine Begleiter gebraucht). Das war anstrengend, jedoch den Aufwand wert. Mit tollen Aussichten, einem unmittelbaren Blick auf einen Wasserfall und geilen Landschaften wurden wir belohnt. Der Abstieg hat dann nur noch 2 h gedauert und war weniger beschwerlich:-). Am zweiten Tag haben wir uns dann die berühmten Mammuthbäume angesehen. Wahnsinn, wie groß die Dinger werden können: über 100m hoch und im Durchmesser ca. 15m. Der älteste Baum in Yosemite ist über 2700 Jahre alt. Das war sehr, sehr schön und beeindruckend.

Heute fahren wir weiter. Unser Ziel ist San Francisco und ich freue mich sehr darauf. Ich kann es kaum glauben, dass ich mittlerweile seit 4 Wochen unterwegs bin. Die Zeit vergeht super schnell und ich merke es kaum. Ich ertappe mich ständig dabei, dass ich überlegen muss, welcher Wochentag eigentlich ist. Heute ist jedoch Vatertag, also Donnerstag:-)

2.6.11 18:16


Las Vegas

Am Donnerstag haben wir uns dann inkl. Engländer auf den Weg nach Vegas gemacht. Dabei haben wir uns viel Zeit gelassen und u.a. unterwegs mal den "Hoover Dam" angeschaut. Das Ding erscheint einem ja riesig. Schließlich sind wir am fühen Abend in der verschwenderischsten Stadt der Welt bei ca. 38 Grad Wärme angekommen. Alles war bunt, glitzennd und funkelnd. Am ersten Abend haben wir uns dann entschieden, in einem der riesigen Hotels einzuchecken. Um sich in dem Hotel zurechtzufinden, hat man einen Lageplan benötigt. Das Ding hatte sogar eine eigene Achterbahn. An dem Abend waren wir alle recht müde und waren somit recht unmotiviert so wirklich loszuziehen. Am nächsten Tag haben wir dann im "Hostel Cat" für die weiteren zwei Nächte eingecheckt. In dem Hostel wurde ein Teil von "Hangover" gedreht. Die Szene, in der der eine Typ die Stripperin geheiratet hat. :-). Tagsüber haben wir den ganzen Tag an einem Pool eines anliegenden Hotels im 8 Stock verbracht. Das war einfach nur toll, in der heißen Sonne der Wüste (mit dem Blick auf die Wüste) am Pool zu entspannen und dabei Musik zu hören. Und da wir schon mal in Vegas waren, haben wir entschieden uns auch eine der Shows anzuschauen. Und damit das Klischee zu Vegas passte, haben wir uns für David Copperfield entschieden:-). Nach der Show sind wir über den ca. 7km langen "Strip" Richtung Hostel geschlendert. Dabei ist mir ein 5$ Schein in die Hand geflogen. Ja geflogen, ich habe ihn nicht gefunden, er ist mir einfach so in die Hand gefolgen. Ich konnte den Zufall garnicht glauben und habe für mich enschieden, dass dies ein Zeichen sein sollte...:-) Am nächsten Tag sollte ich dieses Glück im Casino erneut unter Beweis stellen.

Der letzte Tag in Vegas war der geilste. Tagsüber wieder am Pool gechillt und am Abend waren wir dann so richtig losgezogen. Zunächst hatte ich keine Lust loszugehen. Mir war das Publikum in Vegas zu aufgestylt, zu prollig, zu "chic". Zeitweise bin ich mir wie auf einem Laufsteg vorgekommen, was ja nicht so meine Welt ist. Von den Leuten aus dem Hostel überredet, bin ich dann schließlich auch mitgezogen. Zunächst waren wir eine Gruppe von ca. 20 Leuten die sich dann aufteilte und in unterschiedliche Richtungen weiterzog. Wir waren mit ein paar Leuten über den "Strip" gezogen und sind in einem Laden gelandet in dem live Piano gepielt wurde = sehr geil. Zuvor habe ich jedoch mein Vorhaben vom Vorabend in die Tat umgesertzt. Die 5$ habe ich in einen "einarmigen Banditen" gesteckt und plötzlich auch gewonnen. Aus 5$ wurden 18$. :-) Nachdem sich dann die Gruppe langsam aufgelöst hatte, bin ich mit einem Australier noch von Casino zu Casino gezogen. Meinen Gewinn habe ich um 2 Dollar aufgestockt und habe dann mit einem Spielzug am Kartentisch 120 Doller mitgenommen. Wäre es nicht schon 8 Uhr morgens gewesen, hatte ich sicherlich mein Glück erneut versucht:-). Auch über die 120 Mäuse habe ich mich gefreut. Bislang habe ich nur von Leuten gehört, dass sie in Vegas eher Geld gelassen haben anstatt dass sie welches mitgenommen haben:-)

2.6.11 03:48


Flagstaff: Grand Canyon & Sedona

Vorgestern sind wir in Flagstaff, Arizona angekommen. Das Hostel liegt direkt in dieser schönen und kleinen Stadt. Gleich unmittelbar nach unserer Ankunft haben wir unsere Zimmergenossin, eine Brasilianerin kennengelernt, die in nur zwei Wochen mit dem vollgepackten Auto durch das Land zieht. Wie von selbst hat es sich ergeben, dass wir gemeinsam etwas Essen gehen wollten. Und plötzlich waren wir eine kleine Gruppe von einem Engländer, einer Brasilianerin, einem Schweizer, meiner Person und einem Japaner. Beeindruckend war allerdings, dass der kleine Japaner kaum Englisch gesprochen hat, 68 Jahre alt war und alleine durch die USA gereist ist. Eine beeindruckende und sehr lustige Person (sofern wir ihn dann auch verstanden haben). Es ist schon toll, solche Menschen zu treffen:-) Natürlcih konnten wir es uns dann nicht nehmen, am Ende in einer Karaoke-Bar zu landen. Leider ist der Japaner nicht zum Zuge gekommen, da alle Lieder nur auf Englisch verfügbar waren. Dafür hat ihn aber dann der Engländer vertreten:-) 

Gestern habe ich dann eines der sieben Weltwunder gesehen. Den Grand Canyon. Das größte und schönste Loch auf der Welt und der bislang schönste Ort meiner Reise. Schon beim ersten Blick auf den Grand Canyon habe ich eine Gänsehaut bekommen. Wahnsinn wie schön der ist. Berechtigt eines der sieben Wunder dieser Welt. Auf unserem Ausflug an diesem Tag hat sich der Engländer vom Vorabend uns angeschlossen. Wir sind dann auch einige Stunden runter und wieder hinaufgewandert und ich habe meine Finger von der Kamera nicht fernhalten können. Es war einfach nur wunderschön. Wir haben so einige Aussichten genossen. Natürlich waren hier auch zahlreiche Touristen. Auf einer der zahlreichen Aussichtsplattform stand ich neben einem Pärchen. Plötzlich ist ER auf die Knie gefallen und hat einen Ring hervorgeholt und hat IHR einen Antrag gemacht. Das war sehr bewegend:-) Natürlich habe ich mich schnell verzogen, damit ich nicht störe. Danach musste ich ganz doll an die Menschen denken, die ich zuhause so vermisse:-(

Heute sind wir als Trio (samt Engländer James) nach Sedona gefahren. In Sedona gibt es zahlreiche Felsen die feurig-rot und wunderschön sind. Auf eines dieser Felsen sind wir hinaufgewandert (wobei es für mich schon zeitweise wie klettern war) und haben die geilen Aussichten bewundert. Nachdem wir uns in der Mittagssonne zu genüge körperlich verausgabt haben :-), haben wir uns einen schönen Bach zwischen diesen Felsen gesucht um uns etwas abzukühlen. Das war wie im Bilderbuch. Wie im Bilderbuch war allerdings die Gesellschaft dort nicht gerade. Dort angekommen, waren dort zahlreiche zunächst entspannte Ami-Kidis die die Sonne und das Wasser genossen haben. Lieder hatten einige womöglich zu viel Sonne und Bier, denn plötzlich haben zwei Mädels angefangen, sich zu schlagen. Als es nach zehn Minuten noch nicht besser wurde und die ersen Bierflaschen in unsere Richtung flogen, haben wir beschlossen den idyllischen Ort doch lieber zu verlassen. Weitere zehn Minuten später haben wir dann das Spektakel, das noch kein Ende genommen hat, vom oben gelegenem Parkplatz weiterhin beobachten können und haben dann die Polizei gerufen bevor wir uns auf den Heimweg gemacht haben.

 Soeben habe ich in der "Lobby" einen Deutschen getroffen. Somit gehen wir gleich im Quartett (Engländer, Deutscher und wir) etwas Essen.

Morgen geht es weiter nach Las Vegas und der Engländer hat sich selbst eingeladen, mit uns mitzukommen. Oh, ich glaube den werden wir nicht mehr los?!?

26.5.11 05:02


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